Yosef Hayim Yerushalmi Seth Benardete

Carl Friedrich von
Siemens Fellows

Helen Vendler

Mit dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship werden Gelehrte ausgezeichnet, die im Wissenschaftlichen Programm der Stiftung herausragende Vorträge hielten und deren bereits vorliegendes Œuvre die Erwartung begründet, daß durch die Zuerkennung des Fellowship die Niederschrift bzw. der Abschluß eines bedeutenden Werkes gefördert wird. Zweck des Carl Friedrich von Siemens Fellowship ist es, den Fellow für einen Zeitraum von bis zu zwölf Monaten von allen universitären Verpflichtungen freizustellen und ihm in München die ungestörte, konzentrierte Arbeit an seinem Opus zu ermöglichen. Zugleich soll das Fellowship dazu dienen, die Kontakte des Fellows zur wissenschaftlichen Gemeinschaft Münchens zu fördern und die Verbindung zur Carl Friedrich von Siemens Stiftung zu vertiefen.

Das Carl Friedrich von Siemens Fellowship, um das man sich nicht bewerben kann, erhielten u. a. die Historiker Peter Brown, Yosef Hayim Yerushalmi, Carlo Ginzburg, Robert Darnton, Jürgen Osterhammel, Brendan Simms und Karl Schlögel, die Wissenschaftshistorikerin Lorraine Daston, die Kunsthistoriker Klaus Herding und Michael Fried, die Theoretiker der Politik Thomas L. Pangle und Nathan Tarcov, der Ethologe Frans B. M. de Waal, der Ethnologe Philippe Descola, die Literaturwissenschaftler Peter von Matt, David Wellbery, Ernst Osterkamp, Helen Vendler, Hans Ulrich Gumbrecht, Heinrich Detering, die Philosophen Seth Benardete und Christopher Bruell, Jürgen Stolzenberg und Robert B. Pippin, die Rechtswissenschaftler Hasso Hofmann, Dietrich Murswiek, Dieter Grimm und Horst Dreier, der Politikwissenschaftler Herfried Münkler, der Lyriker Jan Wagner, der Musikwissenschaftler und Dirigent Peter Gülke.